Perspektivenwechsel.

Der Sinn macht den Beginn. Egal, worum es in der Mediation, im Coaching oder auch in der Hospizbegleitung geht - die Frage nach dem Sinn ist zentral. Deshalb habe ich mich sehr intensiv mit dieser Frage befasst, mich umfassend qualifiziert und in meinem eigenen Leben einen hohen Grad an Sinnerfülltheit erreicht. Sinn gibt es nicht als Patentrezept. Aber es gibt in jeder Situation für jeden Menschen einen Sinn, ein "patens" - eine Ur-Kunde von dem, was der Mensch zu tun hat, um

  • gesund zu bleiben
  • den eigenen Stellenwert in Beruf und Familie zu finden
  • die Balance zwischen allen täglichen Erwartungen und Erfordernissen zu halten
  • den eigenen Werten gemäß persönliche Standpunkte und Ziele durchzusetzen
  • sich psychisch nicht derart zu deformieren, so dass das Leben anderer gelebt wird
  • die eigenen Motive in Form von Leistung, Macht, Freiheit und Bindung zu erfüllen
  • das zu lernen, was eine zutiefst gelingende Zukunft ausmacht
  • mit sich selbst ins Klare zu kommen – insbesondere in der letzten Phase des Lebens.


Womöglich erscheint Ihnen die Perspektive neu, nicht sofort über Ziele, Zwecke oder wichtige Maßnahmen ins Gespräch zu kommen, sondern den Blick zu wechseln hin zum Sinn, zum Worum und Wofür, zum Wesentlichen. Ich lade Sie dazu ein, zumindest zu einem Versuch.

"Sinn kann nicht erfunden, sondern nur gefunden werden." [Viktor E. Frankl]

Mediation.

Es ist Fünf vor 12. Es schwelt, die Situation ist unbehaglich, stark emotionalisiert und droht weiter zu eskalieren. Die Belastung durch den Streit ist bereits sehr hoch, die allseitige Bereitschaft, Wege in eine gute Lösung zu finden, aber noch gegeben. Es ist Zeit für Handlung, Regeln, klärende und versöhnende Schritte.

In Ihrem Konflikt steuern Sie auf 12 Uhr zu. Das Wort stammt vom althochdeutschen Begriff zwelif und bedeutet "zwei bleibt (übrig)". Im Konflikt stehen sich letztendlich zwei Parteien gegenüber. In diesem Zustand, wenn "zwei nicht mehr weiter wissen", "die Situation in ein Dilemma [zwei Wahlmöglichkeiten, die beide zu einem unerwünschten Resultat führen] geführt hat" oder wenn die Zwei streiten, der Dritte sich freut: Dann braucht es Klärung für einen gangbaren Weg. Eine steuernde Hand, die dazu beiträgt, dass Tragfähigkeit in der Beziehung zueinander wieder hergestellt wird, erleben die Konfliktpartner in ihrer Belastung als Beruhigung und mentale Unterstützung. Als Mediatorin leite ich den Klärungsprozess weisungsfrei und allparteilich, mit meinem Rollenethos ist eine systemische Arbeitsweise, deutliche Wortwahl und profunde Methodik verbunden.

Am Anfang war das Wort. Egal, ob ich mit Paaren, Kollegen, Vorgesetzten-Mitarbeiter-Konstellationen arbeite - der Startpunkt für einen Konflikt findet sich meist in einem unpassenden Wort zu einer unpassenden Zeit in einem unpassenden Kontext. Geschrieben, gesprochen, nonverbal können die Worte sein, bewusst oder unbewusst platziert - immer jedoch "treffend". Wie Worte, die treffen und betroffen machen, in Kommunikation, die klärt und Besseres ermöglicht, umgemünzt werden können, habe ich in Theorie und Praxis gelernt. Für den Weg dahin gibt es kein Patentrezept. Aber zu jedem Irrweg gibt es einen Ausweg - diese Türe zu finden, ist der Auftrag einer Mediation, um

  • Beziehungen zu erhalten oder wieder gut herzustellen
  • die persönliche psychische Belastung zu reduzieren
  • schnell, kostengünstig, zeitnah, im passenden Tempo und ohne "Richterspruch" zu einer tragfähigen Lösung zu kommen
  • die eigene Verantwortung nicht abzugeben, obwohl der Mediationsprozess professionell gesteuert wird
  • trotz aller Emotionen einen respektvollen Schritt in die richtige Richtung zu unternehmen
  • die individuelle Konfliktfähigkeit für zukünftige Ereignisse zu stärken

"Der Ursprung aller Konflikte zwischen mir und meinen Mitmenschen ist, dass ich nicht sage, was ich meine, und dass ich nicht tue, was ich sage." [Martin Buber]


Schema: Mediation Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Ein wichtiger Baustein für eine gelingende Mediation ist es, den beteiligten Parteien den Ablauf und die Regeln des Mediationsprozesses in einem Erstgespräch - sofern nicht bereits bekannt - vorzustellen. Ich bin allen Parteien gleichermaßen verpflichtet, fördere ihre Kommunikation und gewährleiste, dass sie in angemessener und fairer Weise in die Mediation eingebunden sind. Im allseitigen Einverständnis führe ich getrennte Gespräche mit den Parteien, und nach erfolgter Zustimmung kann die erzielte Einigung in einer Abschlussvereinbarung dokumentiert werden.

Wenn Konflikte auf persönlicher Ebene destruktiv ausgetragen werden, dann vergeuden sie Energien und enden meist in einer nicht mehr zu beruhigenden Eskalationsdynamik. Die mit derart brisanten Konflikten verbundenen materiellen wie psychischen Kosten sind um ein Vielfaches höher als die Kosten einer potenziell erfolgreichen Mediation. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen oder in Ihrem privaten Umfeld schwelende Konflikte wahrnehmen, die aufzuheizen drohen, dann denken Sie an die Möglichkeiten einer profund und wertschätzend gestalteten Mediation.  

Niemand ist frei von Bedingungen.
Aber jeder Mensch ist frei, sich zu diesen Bedingungen zu stellen.

Dieser Satz von Viktor Frankl gilt insbesondere im Konfliktfall. Wer frei ist, gegenüber Bedingungen Stellung zu beziehen, der entscheidet und handelt aktiv und eigenständig. Ein Mensch, der derart frei ist weiß, ‘dass er am Ende alleine zu entscheiden hat‘,‘es nun nur auf ihn ankommt‘,‘niemand anderes die Entscheidung und Handlung zu verantworten hat‘. Und wer wirklich frei ist, der hat sich Klarheit verschafft über das eigene Wertesystem, die persönlichen Einstellungen, die individuellen Verhaltensoptionen, das entwickelte Kompetenzspektrum, die psychische Verfasstheit. Zuweilen braucht es für einen Teil dieser Klärungen eine Gesprächsunterstützung. Diese biete ich Ihnen gerne im Rahmen eines Coachings an.  

Hospizbegleitung.

Hospizarbeit gibt Menschen Halt, um die letzte Phase des Lebens in Würde zu erleben. Das gilt für den erkrankten Menschen wie auch für seine Angehörigen - unabhängig von Herkunft, Stellung, religiöser Überzeugung. Dem Erkrankten wird Halt dort geboten, wo er lebt — in den eigenen vier Wänden, im Krankenhaus oder im Alten- oder Pflegeheim. Dabei stellt sich die Hospizbegleitung in den interdisziplinären Kreis derer, die eine bestmögliche Fürsorge leisten – Ärzte, Schmerztherapeuten, Pflegende, Seelsorger und viele mehr, die alles dafür tun, um die körperlichen, sozialen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse des Menschen in der letzten Lebensphase zu erfüllen.  

Erkrankte und deren Angehörige erhalten durch Hospizvereine profunde Beratung. Meine ergänzenden Leistungen bestehen in der Krisenpräventionsberatung von Menschen im Raum Augsburg, die sich rechtzeitig über die individuellen Möglichkeiten der Gestaltung der letzten Lebensphase austauschen möchten – vielleicht, weil sie alleinstehend sind oder weil ihre Angehörigen und Freunde räumlich weit entfernt leben.  

Aktuell bin ich als ausgebildete Hospizbegleiterin tätig in der Hospiz-Gruppe ‚Albatros‘ – Ambulanter Hospizdienst und Palliativberatung in Augsburg.

Tools.

Der Einsatz diagnostischer Verfahren ist im Coaching eine effiziente Form der Unterstützung individueller Persönlichkeitsentwicklung. Für Ihren Perspektivenwechsel werden diese Verfahren [Informationen dazu hier] angeboten:

  • Osnabrücker Persönlichkeitsdiagnostik [Diagnose der psychischen Verfassung]
  • profilingvalues®  [Messung der beruflichen Rolleneignung]
  • Herrmann Brain Dominance Instrument HBDI® [Messung der Denkstilpräferenz]
  • Myers Briggs Typen Indikator MBTI® [Messung des Verhaltenstypus]
  • Process Communication Model® [Messung der psychischen Bedürfnisse und Stressmuster]
  • LebensWerte-Kartenbox [Tool zur Analyse des individuellen Wertesystems]
  • Online-Kompetenzanalyse [wie der Name schon sagt …]
  • Online-Werteanalyse für Paare, Familien, Arbeits- und Projektteams  
  • Online-Werteanalyse für Management- und Leadership-Teams
  • Kindheits-Enneagramm [Messung der Verhaltensweisen im Kindesalter]

Person.

Ich bin Konfliktcoach, Mediatorin und Hospizbegleiterin mit logotherapeutischer Ausbildung in Augsburg.

 

Meine Leistungen in der Zusammenfassung:

Als Mediatorin:

  • Mediation zwischen Paaren, Kollegen, Vorgesetzten-Mitarbeitenden, Familienmitgliedern
  • Nachsorgegespräch nach abgeschlossener Mediation
  • Gegebenenfalls Einzelgespräche mit den Medianden
  • Verdeutlichung der Wirkung von Sprache

 

Als Hospizbegleiterin:

  • Bedarfs- und interessenbezogene Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen im stationären Umfeld, um die Selbstbestimmung -unter Achtung möglicher Selbstbeschränkungen- zu erhalten und Ruhe wie Stabilität am Lebensende zu ermöglichen
  • Gesprächspartnerin für die Angehörigen während der Patientenbegleitung
  • Krisenpräventionsberatung über individuelle Möglichkeiten der Gestaltung der letzten Lebensphase

 

Werdegang

  • Diplom-Kaufmann - Universität Passau
  • Ausbildung zur Diplom-Wirtschaftsmediatorin in Wien
  • Ausbildung zum Business Coach in Stuttgart
  • Ausbildung zum Systemischen Business-Coach in Salzburg
  • Voll-Ausbildung in sinnzentrierter Psychotherapie nach Viktor E. Frankl in Fürstenfeldbruck
  • Bis 2020 Mitglied der Geschäftsleitung für die Region München der Deutsche Bank AG
  • Über 15 Jahre Ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht zu Augsburg